Geothermie

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Interessenten,

auf dieser Seite können Sie sich gerne über das Geothermie-Projekt in Kirchweidach informieren:

Fernwärme Kirchweidach

Das kommunale Gesamtenergieeinsparkonzept für die Gemeinde Kirchweidach erstellte die IfE (Institut für Energietechnik an der HAW). Diese wurde im Mai 2011 fertiggestellt.

Hierbei wurde eine Bestandbewertung durchgeführt, der CO2-Ausstoß und der Primärenergieumsatz ermittelt sowie ein Wärmekataster der Ortschaft Kirchweidach erstellt. Basierend auf dem Wärmekataster wurde ein Wärmeverbundsystem erarbeitet, welches die Ortschaft Kirchweidach mit Wärme versorgen soll. Anschließend wurden der mögliche Netzverlauf und die geordneten Jahresdauerlinien des thermischen Energiebedarfes erarbeitet. Für die Nahwärmeverbundlösung wurden folgende Energieversorgungsvarianten dimensioniert und die Energieumsätze kalkuliert:

  • Biomasseanlage im Grundlastbetrieb und Heizöl-Spitzenlastkessel
  • Anschluss an ein Geothermiekraftwerk

Im Rahmen des Programmes „Bayerisches Programm Rationellere Energiegewinnung und –verwendung“ wird die Erstellung eines Nahwärmekonzeptes für die Gemeinde Kirchweidach vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie zu 50 % gefördert.


Berichte in der Passauer Neuen Presse

Gesetzesänderung gefährdet Fernwärme

Tomaten aus Kirchweidach für Bayern

Aktuelle Berichte und Informationen zu den Bohrungen

Weitere Horizontalbohrung geplant

Zweites Bohrloch in Arbeit

Fünf Kilometer in die Tiefe

Pfropfen behindert Bohrung



Eingehüllt in Wasserdampf



Bohrschlämme sorgen für Verwirrung - ChiemgauOnline 05.03.2011

Bohrung in der heißen Phase - ChiemgauOnline

Aktuelle Pressemitteilung vom 01. Februar 2011
Bericht auf Chiemgau Online vom 04.01.2011
Der Fernwärmeausschuss veröffentlicht eine Pressemitteilung vom 30.12.2010


Die Gemeinde Kirchweidach hat einen Fernwärmeausschuss formiert.
Die Mitglieder:

  • Franz Obermayer (Vorsitz)
  • Hans Krumbachner
  • Hans Michlbauer
  • Reiner Hundsberger
  • Markus Rottenaicher
  • Andreas Magg
  • Robert Moser
  • Georg Osl
  • Manfred Gruber



Informationen zur Erdbebengefährdung

Stellungnahme Geoenergie Bayern:
"In Bayern ist das Risiko für seismische Ereignisse gegenüber dem Oberrheingraben relativ unwahrscheinlich. Dies hängt damit zusammen, dass der Oberrheingraben extrem unter Spannung steht. Die Ablagerungsschichten in Bayern sind hingegen in der Regel nicht vorgespannt. Der zweite Grund steht in dem Artikel der SZ: das Wasser wurde in Landau mit extrem hohen Druck (über 100bar) in den Untergrund zurückgepresst. Dies wird bei uns nicht möglich sein, da die Reinjektion bei uns regelmäßig weit unter 100bar bleiben wird. Von Erdbeben zu sprechen ist irreführend. Seismische Ereignisse sind spürbar ab ca. Stufe 3 Richterskala. In Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz kommen jährlich zig seismische Ereignisse vor, die an der Oberfläche nicht zu spüren sind."

Die Gemeinde Kirchweidach beauftragt das Geophysikalisches Observatorium in Fürstenfeldbruck zu Messungen in Kirchweidach. Mit diesen Messungen werden Erdbewegungen und evtl. Veränderungen durch die Geothermiebohrungen lückenlos aufgezeichnet.

Artikel in der Süddeutschen Zeitung
Erdbebengefährdungszonen



http://www.geoenergie-bayern.com/cms/front_content.php?idcat=50


Film: Energie und Wärme aus der Erde (Bayerisches Fernsehen)

http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/abendschau/geothermie-erdwaerme-von-mutius-ID1290164461048.xml?_requestid=88844

Film: In Kirchweidach wird gebohrt (Bayerisches Fernsehen)

http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/rundschau/geothermie-energie-kraftwerk-ID1290192714351.xml

Strom aus der Erde in Kirchweidach - das bundesweit größte Geothermie-Kraftwerk entsteht.

http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/rundschau/rundschau-nachrichten-bayern-ID1290109020795.xml